Bergen International Festival
  • Event date 31.05.2020
  • Event time 21:00-

Futuristischer Jazz mit Röhrenglocken und Cello.
Das Unerwartete ist ein wichtiges Merkmal für den Saxophonisten-Komponisten Marius Neset. Seine Musik ist inspiriert von Saxophonisten wie Wayne Shorter und Michael Brecker – aber auch von Strawinsky und anderen klassischen Komponisten – und balanciert an der Grenze zwischen Jazz und Klassik.

Sein jüngstes Album, Circle of Chimes aus dem Jahr 2017, besteht aus Musik, die Neset für ein Neujahrskonzert mit der Kölner Philharmonie komponiert hat. Es spielte zu einem vollen Haus und wurde am nächsten Tag aufgenommen. Die Website jazzinorge bewertete es als „eine abwechslungsreiche, virtuose Aufführung von Musik aus einer der aktuellsten Quellen des Jazz“ und beschreibt die musikalische Begegnung mit Andreas folgendermaßen: „Neset lässt zwei röhrenförmige Glockennoten die melodische Prämisse erzeugen, die entwickelt sich allmählich durch eine dramatische, aber warme melodische Aussage aus Brantelids Cello.

Håkonshallen wird auch von dem Pianisten Leif Ove Andsnes besucht, der zusammen mit Neset und Brantelid eine neue Version des Prager Balletts auf dem Album uraufführt. Andsnes führt auch eine Auswahl aus Debussys Estampes auf.

2017 erhielt Marius Neset für sein Album Snowmelt mit der London Sinfonietta den deutschen Musikpreis Echo Jazz. Für Circle of Chimes wurde er 2018 für Spelemannsprisen – die Norwegian Grammy Awards – nominiert.

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